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Geschichte der Klosterspiele
Neue Seite 1

33 Jahre Theaterspiel im Klostergarten

 

 

Seit dem Jahr 1983 spielen wir Theater auf der Freilichtbühne im Park der heutigen Vitos-Kurhessen Klinik in Merxhausen. Zum 450-jährigen Jubiläum des Krankenhauses wurde „Der Großmütige“, ein historisches Stück über Landgraf Philipp von Hessen aufgeführt. Die beim ersten Spielen erlebte Begeisterung führte ein Jahr später zur Vereinsgründung mit dem 1. Vorsitzenden Konrad Ochse. Zentrale Szenen dieses ersten Stückes wurden im Jahre 2004 bei einem großen Fest zum 500. Geburtstag von Landgraf Philipp wieder auf der Freilichtbühne in Merxhausen lebendig.

 

Nach weiteren historischen Stücken: „Bonifatius und die Donareiche“, „Die Numburger Kleinbahn“ – beide Stücke wie auch das erste von Eduard Thielemann - erweiterte sich dann das Spektrum mit „Piroschka“, „Das Wirtshaus im Spessart“, „Das Haus in Montevideo“, „Kohlhiesels Töchter“ und andere. Dazu kamen auch Aufführungen des Kinder- und Jugendtheaters. In einem gemeinsamen Spiel von jüngeren und älteren SpielerInnen gestalteten wir „Michel in der Suppenschüssel“, „Rasmus und der Landstreicher“, „Ronja Räubertochter“, „Die kleine Hexe“ und „Kalle Blomquist, der Meisterdetektiv“. In der Regel produzieren wir alle zwei Jahre ein neues Bühnenstück.

 

Von den 215 Vereinsmitgliedern sind etwa 100 aktiv dabei. In verschiedenen Bereichen sind dazu erforderlich: Spieler und Spielerinnen, MitarbeiterInnen bei der Regie, beim Bühnenbau, bei der Bühnentechnik, bei Kostüme, Maske, Werbung, Bewirtung und Organisation.

 

Von Anfang an beziehen wir auch Bewohner der Heilpädagogischen Einrichtung und Patienten der Kliniken in das Spiel des Ensembles mit ein. Auch sie erfahren dabei: jeder ist wichtig, jeder, jede wird gebraucht.

 

Ein Theaterverein bietet mannigfaltige Möglichkeiten, eigene Begabungen und Fähigkeiten zu entdecken und kreativ zu entfalten. Beim Spielen können wir oft verborgene Seiten in uns wahrnehmen und mit aller neu gewonnenen Lebendigkeit in ein gemeinsames Spiel einbringen. Das Selbstbewusstsein wird gestärkt und die Rhetorik geschult, was uns eine Hilfe im Alltag und im Beruf ist. Die gemeinsam mit dem Publikum erlebte Freude über eine gelungene Aufführung ist das Ergebnis für ein Engagement, das viel mehr als nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ist.

 

Seit 1992 arbeiten die Klosterspiele mit dem Wiener Schauspieler und Regisseur Günther Treptow zusammen. Nach intensiven Vorbereitungen beginnen die Proben für ein neues Stück ein dreiviertel Jahr vor der Premiere. Die Zusammenarbeit mit einem professionellen Schauspieler und Regisseur ist für alle Aktiven ein großer Gewinn. In Kooperation mit dem Regisseur erleben und erlernen wir das Einfühlen und Wachsen in die Rollen und Charaktere sowie den Blick für das ganze Spiel und die großen Spannungsbögen.

 

Das intensive Gespräch mit allen Aktiven, die fachlich-kompetente Entscheidung in vielen Einzelfragen und die Ermutigung und Herausforderung sich mit den eigenen Fähigkeiten einzubringen und das Neue anzunehmen, wird gemeinsam getragen vom Regisseur und den ihn seit Jahren unterstützenden erfahrenen Spieler.

 

Wenn auch die Erarbeitung eines Theaterstückes viel Einsatz erfordert, so bietet der Verein der Klosterspiele seinen Mitgliedern auch andere gemeinsame Aktivitäten: Fortbildungen in allen Bereichen, Feste und Feiern, Fahrten zu anderen Freilichtbühnen und Kurzreisen zu interessanten Zielen.

 

Sollten Sie, liebe Leser Interesse daran haben, mehr über die Arbeit unseres Theatervereins zu erfahren oder auch bei uns mitzuwirken, so würden wir uns freuen, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen.

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Neustes Mitglied: Gerhard Langefeld